Definition
Der Feuchtigkeitsgehalt ist die gemessene Wassermenge in einem Kunststoff-Harz (Harz), angegeben als Prozentsatz oder in ppm des Materialgewichts. Es ist der Wert, den man mit dem Ziel auf dem Technisches Datenblatt (Datenblatt) vergleicht, um zu entscheiden, ob ein Kunststoff trocken genug zum Spritzen ist. Während Feuchtigkeit (Feuchtigkeit) die allgemeine Vorstellung von Wasser im Kunststoff ist und Hygrometrie (Luftfeuchte) Wasser in der Luft, ist der Feuchtigkeitsgehalt der quantifizierte Wert, der den Prozess freigibt.
Typische Zielwerte
Jeder Kunststoff hat einen maximal sicheren Feuchtigkeitsgehalt; darüber zu spritzen riskiert Schlieren, Lunker und (bei hygroskopischen Typen) Hydrolyse. Grobe Orientierung:
- Hygroskopisch, empfindlich (PA/Nylon, PC, PET, PBT, PUR): oft 0,02 %–0,2 % (200–2000 ppm); PET kann ≤ 50 ppm brauchen.
- Leicht hygroskopisch (ABS, PMMA, ASA): etwa 0,1 %–0,2 %.
- Nicht hygroskopisch (PE, PP, PS): nur Oberflächenwasser, meist deutlich unter Spec ohne Trocknen.
Wie er gemessen wird
- Trocknungsverlust / Feuchteanalysator: wiegen, heizen, nachwiegen — schnell, in der Halle, gut für Routineprüfungen.
- Karl-Fischer-Titration: Labormethode, genau bis ppm, die Referenz für empfindliche Kunststoffe.
- Kapazitive/Inline-Sensoren: überwachen Trends am Trockner.
Warum wichtig
Liegt der gemessene Gehalt über dem Ziel, länger trocknen oder den Trockner (Trockner) prüfen, bevor man fährt; steigt er, an kurze Trocknungszeit, einen heißen/undichten Trockner, einen offenen Trichter (Trichter) oder nasses Mahlgut (Mahlgut) denken. Den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt zu bestätigen — nicht nur „wir haben getrocknet" — verhindert Ausschusschargen bei hygroskopischen Materialien.
Verwandte Begriffe
- Siehe auch: Feuchtigkeit, Hygrometrie, Trockner, Technisches Datenblatt, Mahlgut
Welcher Feuchtigkeitsgehalt ist gut für den Spritzguss?
Es hängt vom Kunststoff ab: hygroskopische Typen wie PA, PC und PBT brauchen meist 0,02 %–0,2 %, PET oft ≤ 50 ppm, während nicht-hygroskopische PE/PP/PS meist ohne Trocknen passen. Immer den Datenblattwert nutzen.
Wie wird der Feuchtigkeitsgehalt gemessen?
Per Trocknungsverlust mit einem Feuchteanalysator (schnell, in der Halle), per Karl-Fischer-Titration (Labor, genau bis ppm für empfindliche Kunststoffe) oder mit Inline-Sensoren am Trockner, die Feuchte- und Taupunkttrends verfolgen.
Was passiert, wenn der Feuchtigkeitsgehalt zu hoch ist?
Überschüssiges Wasser verdampft bei Schmelztemperatur und verursacht Schlieren, Blasen und Lunker; in hygroskopischen Kunststoffen löst es zudem Hydrolyse aus und senkt die Festigkeit des Teils dauerhaft.