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Rapid Prototyping

Auch bekannt als: schnelles prototyping · additive manufacturing · rapid prototyping · prototipado · 3D printing · 快速原型 · rapid prototyping industrial · impresion 3D · prototipagem rápida · prototipado rápido

Konstruktion

Definition

Rapid Prototyping (Schnelles Prototyping) umfasst die Techniken, mit denen aus CAD-Modellen in Stunden oder Tagen physische Teile gefertigt werden, ohne ein Spritzgießwerkzeug zu bauen. Es ist entscheidend für die Validierung von Design, Ergonomie, Passung und Funktion vor der Investition in ein Produktionswerkzeug.

Hauptverfahren

  • FDM/FFF (Fused Deposition Modeling): Filamentextrusion (PLA, ABS, PETG, TPU). Günstig, weit verbreitet.
  • SLA / DLP: Photovernetzung flüssiger Harze. Hohe Auflösung, spröde Teile.
  • SLS (Selective Laser Sintering): Laser sintert PA-, TPU-, PEEK-Pulver. Funktionsteile ohne Stützen.
  • MJF (Multi Jet Fusion): Fusionsmittel + IR auf Pulverbett. HPs Hochproduktivitätsverfahren.
  • SLM/DMLS: Laser-Metallsinterung. Für Einsätze und konturnah gekühlte Werkzeuge.
  • Vacuum Casting: Silikon-Master + PU-Harze. 20 – 50 spritzgussnahe Teile.

Kunststoffe fürs Prototyping

  • Formversuche: PLA im FDM
  • Funktional: PA12 im SLS / MJF
  • Transparent: SLA mit Clear-Harz
  • Flexibel: TPU im SLS / FDM
  • Hochtemperatur: PEEK im industriellen SLS / FDM

Vs. Spritzguss

  • Geschwindigkeit: Tage vs. Monate
  • Stückkosten: RP hoch, Spritzguss niedrig ab 1.000 Stück
  • Break-Even: typisch 100 – 500 Stück
  • Mechanik: RP oft anisotrop und schwächer
  • Oberfläche: RP braucht Nachbearbeitung (Schleifen, Lackieren, Vapor Smoothing)

Anwendungen

  • Validierung von Ergonomie und Passung
  • Interne oder kurzfristige Ersatzteile
  • Soft Tooling (Prototypenwerkzeuge für 50 – 500 Teile)
  • Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung (DMLS)
  • Kleinserien (Medical, Aerospace)

Synonyme

additive prototyping
additive manufacturing
3D打印
prototipagem aditiva
3D printing

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